Bild, Schrift und Form: einander ergänzende Botschaften auf Grabmälern sowie auf Instrumentum Domesticum anhand von Beispielen aus den Nordprovinzen

Autor/innen

  • Markus Scholz Goethe-Universität, Frankfurt am Main

DOI:

https://doi.org/10.36707/palaeohispanica.v0i17.152

Schlagwörter:

Grabdenkmäler, Weihungen, Jupitergigantensäulen, Fibeln, Kleininschriften, Instrumentum Domesticum

Abstract

Die Medien Bild, Schrift und Form ließen sich, auf einem Träger vereint, zu einer Gesamtaussage ergänzen. Je nach Aussageabsicht hat man diese Medien aber auch unterschiedlich hervorgehoben bzw. gewichtet. Als Beispiele für solche Medienkombinationen wurden hier Grabbauten und sog. Kleininschriften (Inschriften auf Alltagsgegenständen) ausgewählt. Bei den Grabbauten zeigen sich zwar nicht in jedem Einzelfall, aber doch im interprovinzialen Vergleich regionale Vorlieben,  die  offenbar unterschiedliche gesellschaftliche Dispositionen und Werte widerspiegeln: in den gallisch-germanischen Provinzen setzte man hauptsächlich  auf  Form und Bild, in den Donauprovinzen eher auf die Inschriften. Bei den Klein- inschriften lassen sich zwar auch Medienkombinationen feststellen (z. B. Fi- bel aus Inheiden), sie bieten aber vor allem ein reiches Forschungsfeld für Wechselwirkungen der Medien. Das wird an ausgewählten komplementären Verbreitungsmustern verdeutlicht.

Autor/innen-Biografie

  • Markus Scholz, Goethe-Universität, Frankfurt am Main

     

     

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Veröffentlicht

2019-06-28

Ausgabe

Rubrik

Varia

Zitationsvorschlag

Bild, Schrift und Form: einander ergänzende Botschaften auf Grabmälern sowie auf Instrumentum Domesticum anhand von Beispielen aus den Nordprovinzen. (2019). Palaeohispanica. Revista Sobre Lenguas Y Culturas De La Hispania Antigua, 17, 437-455. https://doi.org/10.36707/palaeohispanica.v0i17.152

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